Hervorgehobener Beitrag

Zum Tod von Theo Rack

Am vergangenen Freitag starb Theo Rack im Alter von 94 Jahren in Würzburg. Sein Name ist untrennbar mit dem Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe verknüpft. In der Zeit der Wiedervereinigung hat Theo Rack entscheidend für die Zukunftssicherung des Luftsports in den neuen Bundesländern gearbeitet.

Ein Nachruf von Rudolf Schuegraf, langjähriger ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter in verschiedenen leitenden Funktionen im DAeC.

In ehrendem Gedenken
die Mitglieder des LLVBB und des LFV Berlin

In Memoriam
Theo Rack, 12. Juni 1922 bis 17. Marz 2017

Lieber Theo,
Du hast Deinen Weg beendet und diese Welt verlassen. Die Erinnerung an Dich, Deine Art zu wirken und Deine Erfolge fur den deutschen Luftsport bleiben uns erhalten. Ich habe Dich vor 30 Jahren kennenlernen dürfen, der Zeitpunkt, zu dem ich von der Luftwaffe zum Deutschen Aero Club konvertiert bin. Du warst mein Ziehvater im DAeC als ich die ersten Jahre „DAeC und Luftsport“ lernte.

Bei einem unserer ersten Besuche beim LBA in Braunschweig haben wir uns an einem geselligen Abend unsere Lebensgeschichten erzählt, wir haben uns gegenseitig geschätzt, wir haben uns voll vertraut. Gerne denke ich an Deine vielen Aktivitäten zuruck, die Du in Deiner Dir eigenen Art angefasst und auch zum Ende gebracht hast.

Du hast mit Dr. Culmann das heutige Segelflugmuseum geschaffen, einzigartig auf der Welt, eine Attraktion auf der Wasserkuppe. Während der Zeit der Wiedervereinigung hast Du z.B. dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages und dem Innenministerium durch Deine unterschiedlichen „Überzeugungstechniken“ die Zustimmung abgerungen, den neuen Landes-verbänden, Vereinen und den Kommunen die Luftfahrzeuge und Flugplätze kostenlos zur Nutzung zu übergeben.

Unermüdlich und geleitet von Kompetenz, vertrauensvoll im menschlichen Umgang hast Du Dich für die Belange der Mitglieder unseres DAeC eingesetzt, auch alle späteren „Wehwehchen“ konnten Dich davon nicht abhalten.

Auch bei und für die Alten Adler warst Du aktiv, mit zunehmendem Alter bin auch ich dort gelandet, um mit Dir zusammenzuarbeiten. Ich habe es gerne getan, aber die Zeit vergeht und verlangt ihren Tribut von uns allen.

Lieber Theo, 30 Jahre enger Kontakt mit Dir sind nun Vergangenheit. Nicht nur ich werde Dich vermissen. Wir sind Dir dankbar und werden Dich in Erinnerung behalten.

Rudolf Schuegraf

 

Kein 100-Meter-Deckel für den Modellflug

Der beharrliche Einsatz des DAeC hat sich gelohnt: Die generelle 100-Meter-Begrenzung für den Modellflug ist Geschichte. Der Bundesrat hat am Freitag einer entsprechenden Empfehlung des Verkehrsausschusses zugestimmt. Die Höhenbegrenzung war vom Bundesverkehrsministerium im Zuge der Regulierung von Multicoptern, im Volksmund Drohnen genannt, ins Spiel gebracht worden – und hätte das Aus für bestimmte Modellflugklassen bedeutet.
 
„Wir freuen uns für alle Modellflieger in Deutschland und sind stolz und glücklich darüber, dass die Entscheidung zur Novellierung der LuftVO so ausgefallen ist“, sagt DAeC-Vizepräsident Gunter Schmidt. Die Geduld und der unermüdliche Einsatz der DAeC-Vertreter hätten sich ausgezahlt – auch wenn der Lösungsvorschlag vom Mai 2016, einen Kenntnisnachweis einzuführen, lange in der Warteschleife festgehangen hätte. „Unser zielorientierter Arbeitsstil und die  vielen Gespräche mit Entscheidungsträgern haben letztlich zum Erfolg geführt“, sagt Schmidt. „Das ist ein guter Tag für den Modellflug.“
 
Die Empfehlung des Verkehrsausschusses, der der Bundesrat nun folgt: Steuerer von Flugmodellen sollen auch auf Modellfluggeländen von Vereinen ohne Erlaubnis zum Aufstieg und außerhalb von Modellfluggeländen höher als 100 Meter fliegen dürfen – sofern sie einen besonderen Kenntnisnachweis erbringen können. Wie dieser genau aussieht, steht noch nicht fest. „Wir arbeiten aber bereits an einem Konzept. Unser Ziel ist, dass der Kenntnisnachweis für jedermann gut zu erlangen ist“, sagt Schmidt. Für den Betrieb von Multicoptern wird es eine solche Regelung nicht geben.
 
Den Vorstoß des Verkehrsministeriums, grundsätzlich eine maximale Flughöhe von 100 Metern einzuführen, hatte der Verkehrsausschuss zuvor in seiner Empfehlung als „ernstes Problem“ bezeichnet. Für bestimmte Modellflugklassen würde das einem „Quasiverbot“ gleichkommen, „auch wenn über den wenigen formell zugelassenen Modellfluggeländen Ausnahmen gelten sollen“.
 
Noch bis Januar hatte es einen solchen Vorstoß gar nicht gegeben – der über anderthalb Jahre mit DAeC und DMFV ausgehandelte Kompromiss schien unter Dach und Fach zu sein. Dann hatte das Verkehrsministerium unerwartet wieder einen 100-Meter-Deckel ins Spiel gebracht und diesen mit Interessen der Bundeswehr begründet. Der Verkehrsausschuss hatte diese Begründung Ende Februar als nicht nachvollziehbar zurückgewiesen: Die Koexistenz von Luftwaffe und Modellflug habe in vergangenen Jahren nie zu Problemen geführt.

Gunter Schmidt
DAeC-Vizepräsident

Termine 2017

Termine LV Berlin:
Die Vorstandssitzungen des DAeC Landesverbandes Berlin sind am:
09.05., und 05.09. und am 14.11.2017.
Sie finden um 19:30 Uhr im Sportlertreff „Poseidon“ statt.

Seko-Termine:
09.05.,05.09., 18.10. und 14.11.2017 19:30 Uhr im Sportlertreff Poseidon, Fritz – Wildung – Straße 7a, 14199 Berlin

Termine Allgemein:
Herbst 2017, Prüferlehrgang zu spannendem Material. Prüfer der Klasse 5 können sich bei Christian Spintig für die Veranstaltung registrieren lassen. Per Mail: c.spintig@daec.de

Termine Fallschirm:
30. Juli:
Im französischen Palmiers Leistungslehrgang für jugendliche Fallschirmspringer/innen. Informationen und Bewerbungsunterlagen auf: www.daec.de/news-details/item/gemeinsam-den-absprung-schaffen/
26. bis 30. Juli: Sprungwoche in Neuhausen
27. bis 28. Juli: Kappenflugseminar, Neuhausen
12. bis 13. August: Cottbusser CFC offene Vereinsmeisterschaft im 4rer RW

Termine Modellflug:
Sonntag den 07.05.2017
Sonntag den 10.09.2017
Sonntag den 08.10.2017
Modellflug Klassen: Gliding Class, Open Gliding Class , Elektric Class
Wettbewerbsgelände: Segelflugplatz Finsterwalde Frankenaer Weg
Modellflug UHU Cup Sängerstadtpokal
Veranstalter: Flugmodellsportclub Finsterwalde e.V.
Günter Heppe Lessingstraße 6, 03238 Finsterwalde Tel. 03531/2259 Fax 03531709859

Termine Motorflug:
in Brandenburg
26. August:
Schwarzheide Landewettbewerb des Dt. Präzisionsflugvereins
überregional Deutschland
29. April:
Neubrandenburg Rallye Mecklenburg Vorpommern
05. bis 07.
Mai: Donaueschingen Training PFA Schweiz, Präzisionsflug, ANR
13. Mai:
Leutkirch Allgäuflug
27. Mai:
St. Michaelisdonn Rallye zwischen den Meeren
10. Juni:
Michelstadt Hessensternflug
14. bis 18. Juni:
Deutschlandflug, von Lübeck nach  Dresden
22. Juli:
Verden Niedersachsenrallye
International
28. Juli bis 03. August:
Spitzerberg/Österreich WM Präzisionsflug
11. bis 16. September:
Castellon/Spanien WM ANR

Termine Segelflug:
04. bis 13. August: Anfängerwettbewerb im Streckensegelflug der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg als gemeinsames Streckenflugtrainingslager der 3 Landesverbände auf dem Verkehrslandeplatz in Kyritz
25. bis 27. August: 20. Kleinen Segelflugzeug-Oldtimertreffen, Flugplatz Jena-Schöngleina, Anmeldung über:
www.fliegerklub-jena.de oder direkt bei manfredfritsch@t-online.de sowie
08.-10. September: Landesjugendvergleichsfliegen in Staußberg http://www.ljvf2017-strausberg.de/

 

Luftraumregelungen 2017

Der Bundesausschuss Unterer Luftraum (BAUL) vertritt die Interessen der Luftfahrer im DAeC bei Behörden, DFS, Militär und anderen Luftraumnutzern.

Im BAUL sind alle Luftsportarten vertreten. Im gemeinsamen Luftraumnutzer- Gespräch bei der DFS in Langen wurden im Herbst 2016 die Neuregelungen für den Luftraum für 2017 besprochen.

Nicht immer war es uns dabei möglich, nachteilige Änderungen zu verhindern. Im Fokus aller Änderungen steht eben immer auch die Flugsicherheit aller Luftverkehrsteilnehmer. Als markanteste Änderung, die flächendeckend in Deutschland 2017 eingeführt wird, ist zweifelsohne die TMZ mit Hörbereitschaft und „Listening Squawk“ zu nennen. Hierbei sind in allen TMZ, auf Grundlage einer dringenden Sicherheitsempfehlung, Frequenzen der Flugsicherung zu rasten, die in den neuen ICAO-Karten eingedruckt sind. Niedergeschrieben sind die Verfahren und Lufträume in der NfL 958-17. Hierbei ist auch der ebenfalls in der ICAO-Karte verzeichnete und für jede TMZ unterschiedliche Transpondercode einzustellen. Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, den Radarlotsinnen und Radarlotsen der DFS die Möglichkeit zu eröffnen, jeglichen Luftverkehr innerhalb der TMZ im Bedarfsfall ohne Zeitverzug ansprechen zu können, ohne jedoch die Funkfrequenz unnötig zu belasten. Daher ist keine aktive Aufnahme des Funkverkehrs durch Luftfahrzeugführer durchzuführen, sondern, wenn erforderlich, wird nur der Lotse/die Lotsin gezielt ein Luftfahrzeug ansprechen (über Mode S wird der Bodenstelle die Kennung angezeigt).

Da es sich bei der Regelung nicht um eine SERA-konforme Verfahrensweise handelt, ist eine generelle Anweisung durch Verordnung zwar nicht möglich, sollte aber trotzdem dringend befolgt werden, um zukünftige restriktivere Maßnahmen (z. B. TMZ mit RMZ oder „Luftraum Delta nicht CTR“) zu verhindern.

Beim Verlassen des Luftraumes ist der Transpondercode wieder auf VFR 7000 umzustellen, und die Frequenz kann wieder verlassen werden. Für die Durchführung von Flügen unter FIS (Flight Information Service) wird im Einzelfall geregelt werden, ob eine Umschaltung zum Radarsektor bei Kreuzung einer TMZ erforderlich ist oder ob die FIS-Frequenz beibehalten werden kann. Gleiches gilt dann auch für den Transpondercode. Hier ist Flexibilität im Einzelfall gefragt.

Bei Schaltung von Frequenzen sollte sich jeder Pilot und jede Pilotin auch mit der Möglichkeit der DW-Funktion (Dual Watch) auseinandersetzen. Hierbei besteht die Möglichkeit, zwei Frequenzen gleichzeitig abzuhören und zwischen den Frequenzen umzuschalten (aktiv = senden und hören/passiv = nur hören).

Nahezu alle neuen 8,33-KHz-Funkgeräte  haben diese Möglichkeit. Dieses ist sicherlich auch im Streckensegelflug eine gute Möglichkeit, „den Anschluss“ an die Mitstreiter nicht zu verlieren, wenn andere Frequenzen flugbetrieblich zu schalten sind.
Die NfL 959-17 für die gesamten Luftraumkoordinaten wurden neu gefasst, da die Herausgabe einer Neufassung wegen einer größeren Anzahl von Änderungen übersichtlicher ist. In den entsprechenden AIP-Dokumenten sind die Änderungen durch Anstriche wie gewohnt ersichtlich.

Die Segelflugsektoren wurden in Teilen wieder einmal angepasst, ebenso gab es Änderungen in den Lufträumen Charlie und Delta. Es wird dringend empfohlen, sich hierzu ausschließlich neuer Karten sowie neuer Datensätze für die Navigationsunterstützung zu bedienen.

Bei Fragen zum Luftraum bitten wir, sich zunächst immer an den jeweiligen Referenten des BAUL für den Bereich zu wenden. Die entsprechenden Namen und Erreichbarkeiten sind auf der Internetseite des DAeC veröffentlicht.
Sollte es Probleme oder Unstimmigkeiten geben, ist der Referent Luftraum in der Bundesgeschäftsstelle, Jürgen Kubicki, immer die erste zentrale Anlaufstelle.

Dieser koordiniert im Bedarfsfalle dann zentral mit den entsprechenden Behörden der Länder oder des Bundes sowie mit der DFS. Hierdurch können Informationen von weitreichender Bedeutung zielgerichtet und zeitnah allen Luftraumnutzern des DAeC zur Verfügung gestellt werden und versickern nicht irgendwo im Nirwana. Der Segelflug als tragende Säule für unseren Sport und Einstiegstor für Jugendliche in ein verantwortungsvolles und einmaliges Hobby ist mehr denn je gefragt, sich mit den Regeln und Lufträumen auseinanderzusetzen. Den Fluglehrern aller Luftsportarten kommt hier nochmals eine besondere Bedeutung zu.

Jede Luftraumverletzung und jegliche Gefährdung im Luftverkehr ist unbedingt zu vermeiden. Hierzu bedarf es guter Grundlagenausbildung und andauernder Fortbildung in den Vereinen des DAeC. Die Organisation in einem solchen starken Verband von über 100 000 Mitgliedern aller Luftsportarten ermöglicht uns die Chance, voneinander zu lernen und Kräfte für Aus- und Fortbildung zu zentralisieren und zu bündeln. Ein möglichst freier – oder zumindest wenig reglementierter Zugang zum Luftraum ist unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung unseresSportes – insbesondere auch für die Durchführung eines anspruchsvollen Strecken-segelfluges. Sichere Luftraumnutzung geht uns alle an!

Im Jahr 2016 kam es erneut zu zahlreichen Luftraumverletzungen, insbesondere von zeitlich beschränkten Sperrgebieten (Restricted Areas). Diese Lufträume waren alle ausnahmslos in NOTAMs veröffentlicht, viele auch längerfristig in den NfL. Der Einflug in solche Gebiete ist nicht nur hochgradig gefährlich (z.?B. wegen militärischer und/oder polizeilicher hochkomplexer Luftoperationen und Übungen), sondern auch strafbar. Das bedeutet, dass bei einem unerlaubten Einflug ein Strafverfahren eröffnet wird und mit hohen Geldstrafen oder auch Freiheitsstrafen geahndet werden kann. Die Straftat ist dann viele Jahre gespeichert und führt im Wiederholungsfall zu noch empfindlicheren Strafen und Folgen.
Dieses kann (und muss!) durch eine gute Flugvorbereitung, die Nutzung tagesaktueller NOTAMs (DFS AIC Portal oder VFRiNOTAM App), die Unterstützung der Flugdurchführung anhand aktueller Karten sowie begleitender und unterstützender GPS-Navigation verhindert werden. Darüber hinaus ist die Nutzung von FIS als zusätzliches Sicherheitsnetz dringend zu empfehlen -insbesondere dann, wenn solche Sperrgebiete angekündigt wurden.

Es liegt nun an uns, allen zu zeigen, dass wir umsichtig mit den uns gewährten Rechten umgehen und uns und unsere Mitmenschen durch verantwortungsvolles Fliegen schützen. Unabhängig davon, ob wir mit dem Gleitschirm, dem Hängegleiter, einem Segelflugzeug, dem UL, dem Ballon oder einem Motorflugzeug unterwegs sind – oder unseren Modellflugsport betreiben!

Mit fliegerischen Grüßen und guten Wünschen für eine sichere Flugsaison 2017,
Volker Engelmann
Vorsitzender BAUL

Erfolgsgeschichte: Segelflug – Bundesliga

Der in Reinsdorf/Fläming beheimatete Aero Club Berlin  macht einen großen Schritt in die sportliche Zukunft des Vereins…..

Die Streckenflieger des Vereins, der seit langem seine  Heimat in Reinsdorf/Fläming hat, haben vor 2 Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga erflogen,  2015 die Klasse gehalten und stehen nun auf einem Aufstiegsplatz in die 1.Bundesliga.
Eine Erfolgsgeschichte, zu der Ausdauer, Können und Einsatzfreude viele Mitglieder beigetragen haben.

Insgesamt werden an Wocheneden der Saison die Flüge aller Vereine deutschlandweit ins Internetportal  „Online Contest“ (OLC) gestellt und können so ausgewertet und verglichen werden.

Mit dem Fluggerät „DUO DISCUS“ – Jugendförderung im besten Sinne
Um die Zukunft des Vereins zu sichern, ist ein fabrikneuer  Doppelsitzer „DUO Discus XL“ angeschafft worden.
Bemerkenswert ist, dass das Flugzeug überwiegend aus Mitgliederspenden und Darlehn finanziert wurde.

Der Duo gibt ab sofort allen Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Streckenflugambitionen wieder aufleben zu lassen, sowie den Trainingsstand und damit auch die Sicherheit zu verbessern.
Jetzt sind mit dem Duo ideale Voraussetzungen gegeben, jedem interessierten Jugendlichen „auf die Strecke“ zu helfen.

Im neuen Doppelsitzer gibt es ab sofort die Möglichkeit, von erfahrenen Piloten zu lernen.
Ein Beispiel für das erfolgreiche Zusammenspiel von Vereinsmitglieder im Altersbereich dreier Generationen! (von 16 bis 75)

Windkraftanlagen

Vereine und Betreiber von Flugplätzen können unter dem folgenden Link des Landesamtes für Umwelt (LfU) Bauvorhaben für Windkraftanlagen abrufen, um bei Bedarf ihre Interessen vorzutragen.

http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de <http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de>

Es empfiehlt sich, die Seite regelmäßig abzurufen, um bei Bauvorhaben für Windkraftanlagen in der Nähe von Flugplätzen rechtzeitig innerhalb der Stellungnahmefristen Gehör zu finden. Als Argumentationshilfe stellt die Umweltabteilung des DAeC ein Gutachten zur Verfügung, welches auf die flugbetrieblichen Gefahren und notwendige Abstände hinweist:

Unfall- und Haftpflichtversicherung über den LSB Berlin

Um die verschiedenen Vertragsbedingungen, die letztendlich zur Erfüllung von Unfallbeihilfen oder zur Abwehr von Haftungsansprüchen führen sollten, hat der LSB Berlin mit der Feuersozietät als Versicherungsgeber einen Rahmenvertrag abgeschlossen.

Dieser Rahmenvertrag ist aber ohne die Kenntnis der AUB 2005, Stand 2008, und die AHB 2008, nicht ausreichend erklärt. Den Rahmenvertrag kann man auf der Homepage des LSB Berlin einsehen und runterladen. Auf der Landesverbandsseite haben wir jetzt eine Rubrik „Versicherungen“ eingerichtet. Dort sind alle bekannten Versicherungsbedingungen und Rahmenverträge eingestellt.  http://www.daec-berlin.de/recht/versicherung Hier jetzt einige Hinweise, die in dem Vortrag von der Defendo uns zum Teil irrtümlich und nicht belastbar übermittelt wurden. Die Unfall- und Haftpflichtversicherung gilt nicht für Luftfahrzeug- und Sportgeräteführer sowie für sonstige Besatzungsmitglieder. Dazu sind in den besonderen Bedingungen der AUB 2005/2008 sowie AHB 2008 Einschränkungen definiert, die m.?E. schon recht merkwürdig sind. Ich habe den Eindruck, dort wird zu sehr auf die Berufsluftfahrt Bezug genommen. Schade, aber nicht zu ändern. Wir haben vom gesch. Vorstand versucht, die Mitarbeiter der Versicherungen zu bewegen, den Rahmenvertrag geringfügig zu ändern/anzupassen, sie wollen nicht! In der letzten Besprechung Anfang Juni 2015 im Hause des LSB Berlin haben wir versucht eine eindeutige Festlegung zu erreichen. Hier dazu etwas zur Unfallversicherung. Die Mitflieger als Besatzmitglied, die Luftfahrzeug- und Sportgeräteführer mit Lizenz, die Passagiere etc. sind nicht unfallversichert. Entgegen der bisherigen Regulierungspraxis. Als ungeklärt ist zur Zeit, ob Schüler, Schnupperer etc. ohne gesetzliche Lizenz  unfallversichert sind. Hier haben wir versucht, eine Klärung der Definition herbeizuführen. Weiterhin steht im Wortlaut als ebenfalls nicht unfallversichert, das Besatzungmitglied. Dazu der genaue Wortlaut der AUB 2005/2008 Artikel 5.1.4. „Unfälle der versicherten Person –    als Luftfahrzeugführer (auch als Luftsportgeräteführer), soweit er nach deutschem Recht        dafür eine Erlaubnis benötigt, sowie als sonstigen Besatzungsmitglied. –    bei einer mit Hilfe eines Luftfahrzeuges auszuübenden beruflichen Tätigkeit, –    bei der Benutzung von Raumfahrzeugen“ Diese Formulierung war scheinbar bisher niemand bekannt. Allgemein: Unfallversichert sind alle Mitglieder der Vereine die beim LSB über den LV Berlin gemeldet sind. Ob es nun auf dem Weg zum oder vom Flugplatz, auf dem Platz, in der Werkstatt oder bei sonstige Tätigkeiten im Auftrag des Vereins. Dieses gilt auch für Gäste, die innerhalb eines Monats die Absicht haben, den Vereinen beizutreten, sogenannte Schnupperer, soweit sie dem Verband rechtzeitig gemeldet sind. Der gesch. Vorstand ist dabei, eine Versicherung für die Deckungslücke der Unfallversicherung vom Einstieg in das Flugzeug (LSB) bis zur Landung zu finden. Entweder als Sitzplatzversicherung oder als Pilot mit Lizenz. Die Anfragen dazu laufen, wir werden per Rundschreiben dann informieren. Zur Haftpflichtversicherung über den LSB: Haftpflicht versichert sind alle Fluggelände im Besitz oder in der Verwaltung der Vereine. Dieses betrifft die gesetzlich notwendige Betriebshaftpflicht und die Tätigkeit als Start- bzw. Flugleiter. Verkehrslandeplätze sind davon ausgenommen, sofern dort überwiegend Motorflug betrieben wird. Die berufliche Fliegerei ist nicht versichert. Wird an einem Flugplatz gewerblich geflogen, kann dies den Versicherungsschutz des gesamten Flugplatzes entfallen lassen. Zur Vorlage bei der LuBB kann über den Versicherungsmakler eine Police angefordert werden, so die Zusage in der letzten Besprechung dazu. Haftpflicht versichert sind auch alle Modellflieger mit ihren Modellen mit max. 5kg Abfluggewicht, jedoch nur solche ohne Verbrennungsmotore. Alle Fluglehrer und Fluglehreranwärter, Sprunglehrer und Modellfluglehrer mit gültiger DSOB Trainerlizenz sind haftpflichtversichert, wenn sie die Tätigkeit nicht beruflich ausführen. Für Gastflüge ist eine CSL Versicherung notwendig! Die Frage der Haftpflichtversicherung von nicht zulassungspflichtigen Fahrzeugen auf den Flugplätzen wurde generell von dem Versicherungsgeber, hier die Feuersozietät, abgelehnt. Bitte prüft in euren Versicherungen für diese Fahrzeuge, ob dort „Arbeitsmaschine“ steht. Seilrückholfahrzeuge sind keine „Arbeitsmaschinen“, wenn diese schneller als 20 km/h fahren können! Die Haftpflichtversicherung des Luftfahrzeuges haftet nach der Definition auch am Boden für Schäden an Personen und Sachen. Bei einigen Versicherungsgebern ist es jedoch fraglich, ob die Schäden beim Rangieren z.?B. in der Halle bei Vereinsflugzeugen untereinander reguliert werden. Die Frage des 3. im Sinne der Haftung sollte hier mit jeder Versicherung im Einzelnen geklärt werden. Ein schwieriges Thema, aber im Schadenfall braucht man eine gewisse Sicherheit.

Für den Vorstand des LV Berlin Klaus Engelhardt

DER LILIENTHALER

Lilie 4:2016 Auf dieser Seite sehen Sie die Ausgabe 4/2016  von der Printausgabe.

Zukünftig erscheint hier immer die vorletzte Ausgabe vom Lilienthaler. Hefte aus der Vergangenheit können angefordert werden. Hierfür bitte eine Briefmake 1,45 € und Ihre Adresse an folgende Anschrift senden:

Christa Stammnitz
Zoppoterstr. 24, 14199 Berlin

 

Das neue Flugbuch für Segelflieger übersichtlich auf zwei Seiten

Die komplexen neuen Rechtsgrundlagen zum Flugbuch sind seit Beginn dieses Jahres für alle Piloten europaweit verbindlich geworden. FCL.050 schreibt vor, dass die Form und Weise der Flugbuchführung von der Luftfahrtbehörde festgelegt wird. Um europaweit eine einheitliche Flugbuchführung zu gewährleisten, hat die EASA die sog. „Acceptable Means of Compliance“, die AMC zu FCL.050, erlassen. Diese sind nur auf Englisch verfasst und sind für alle Luftfahrtbehörden und damit mittelbar auch für uns als Piloten verbindlich. Verständlicher werden die neuen Regeln, wenn man die für den Segelflug wichtigen Punkte herausfiltert. In dem Artikel (Siehe Lilienthaler, Ausgabe 2/2015) geht es um die praktische Umsetzung der neuen Regeln in unserem fliegerischen Alltag.

Mit einem Beispiel, siehe Foto „Flugbuch“ wird alles genau erklärt.

Der Artikel steht als PDF-Dokument zur Verfügung und kann angefordert werden bei: cstammnitz@t-online.de

SEGELFLUG Kunstflugausbildung

SEGLER-2_

Methodik der Segelkunstflug-Ausbildung

Erstmals gibt die Bundeskommission Segelflug in Zusammenarbeit mit ihren Ausschüssen Ausbildung und Segelkunstflug die Methodik zur Segelkunstflug-Ausbildung heraus.

Diese Methodik löst damit die bisher geltenden „Empfehlungen für die Ausbildung im Segelkunstflug“ ab und ist ab sofort im Bereich des DAeC gültig.
Sie ist im Downloadbereich auf www.daec.de/sportarten/segelflug/ verfügbar.

DAeC