Alle Beiträge von Christa Stammnitz

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Nachrufe

Nachruf auf Dipl.Ing. Hubert Jockwitz

 

 

 

 

 

 

 

Die Mitglieder des Flugvereins Aeroclub „Melli Beese“ e.V. und Freunde des Luftsportver-eins Werneuchen trauern um unser Mitglied, Fluglehrer, Ausbildungsleiter und leiden-schaftlichen Piloten.
Hubert Jockwitz, am 14.01.1936 in Osterode / Ostpreußen geboren, erlebte als Junge über sich den „Giganten“ hinwegfliegen. Aus dieser Faszination wurde eine Passion fürs Leben. Er wollte unbedingt Pilot werden!

Es kam erst ganz anders:
Im Januar 1945 begann die hastige Flucht – immer knapp vor der Front in Richtung Westen – an der Mutterhand rechts, links die beiden Schwestern über das vereiste Frische Haff.

Kyritz an der Knatter wurde die neue Heimat.

1959 Abschluss als Vermessungsingenieur, danach Eintritt in die GST Segelflugsport. Hier lernte Hubert 1967 seine Fliegerfrau Christina kennen und ihre gemeinsame Tochter wurde geboren. Beide verfolgten jetzt ihre Passion und wurden in den 70iger Jahren Segelflug-lehrer. Dazu erwarb Hubert noch den Abschluss als Bauingenieur.

Allerdings erfolgte mit der Absicht zum Motorflug zu kommen, die totale Flugsport-sperrung 1982. West-Verwandte erwiesen sich in der Ex-DDR als Nachteil.

Die Leidenschaft für das Fliegen war aber nicht zu bremsen und die Familie stellte den Aus-reiseantrag in die BRD. Inzwischen in Berlin wohnend, war damit die berufliche Karriere beendet und die letzten 2 ½ Jahre bis zur tatsächlichen Ausreise Ende 1987, war Hubert in Pankow als Friedhofsarbeiter tätig.

In West-Berlin arbeitete er schnell wieder in beiden Berufen und natürlich flogen Hubert und Christina gleich wieder in Braunschweig Waggum. Es folgte die Erweiterung auf Motorflug und Motorsegler.

1991 zog die Familie nach Werneuchen und flogen vor allem dort und in Eggersdorf. Berühmt ist ihr Troikaschlepp mit Wilga. Hubert und seine Fliegerfrau waren auf vielen Plätzen, auch bei Segelflugmeisterschaften, gern gesehene Wilga – Schlepppiloten im Ehrenamt.

6 Jahre begleitete Hubert uns im Verein „Melli Beese“ als Ausbildungsleiter für unsere TMG – Fliegerei.

Nach schwerer Krankheit hat er am 13.11.2017 seinen letzten Flug angetreten. Ein Flieger-leben wie noch selten ist zu Ende. Hubert bleibt uns ein Vorbild. Mit einem Überflug zahl-reicher Maschinen am Aussegnungstag haben wir Abschied genommen.
                                                                                                                                                               Tasso Krewel

 

Trainingsstrukturen / Anmerkung zum Artikel Vinon

Trainingsstrukturen in den Bundesländern – Stand August 2015

  • Baden-Württemberg – Landestrainer Walter Eisele –
    – Zwei A-Trainer nach DOSB-Qualifikation.
    –  Keine Mitgliedschaft im Landessportbund, daher keine C-Trainer nach DOSB Definition.
    – eigenes Trainersystem innerhalb des BWLV installiert.
    – Fokussiertes Training erfolgt für den Juniorenbereich
    – Erfolgreicher und bewährter Einsatz von Förderflugzeugen
    – D-Kader wird in verschiedene Leistungsstufen unterteilt
  • Bayern – Landestrainer Claus Triebel –
    – Konzeptionelle Trainingsstruktur seit 2000 kontinuierlich ausgebaut
    – Trainingsfokus im Juniorenbereich
    – Fester Etat für die jährlichen Trainingsmaßnahmen
    – Landestrainer agiert mit zwei Co-Trainer
    – Juniorenlehrgänge sehr gut besucht und angenommen und gelten als Sichtungslehrgänge.
    – Symbolischer finanzieller Eigenanteil an den Lehrgängen
    – D-Kader 20 Piloten. 15 männl., 5 weibl.
    – Es werden kontinuierlich Nachwuchstrainer ausgebildet
  • Berlin – Landestrainer Klaus Engelhardt –
    – D-Kaderdefinition erstreckt sich auch über das Juniorenalter bis 35 Jahre
    – Aktuell gibt es keine Kadertrainings was aber wieder aufgenommen werden soll
    – Sportler werden im Einzelfall auf Wunsch individuell gefördert
  • Brandenburg – Landestrainer Rolf Engelhardt –
    – D-Kaderdefinition erstreckt sich auch über das Juniorenalter bis 35 Jahre und berücksichtigt die Leistungsentwicklung
    – Strukturierte Juniorenförderung über den vom LSB-Brandenburg anerkannten Landesstutzpunkt Segelflug (LSP) durch Vergabe Förderflugzeug sowie 1 x jährliches Streckenflugseminar
    – Keine laufende finanzielle Förderung des LSP durch den LSB seit 1.07.2013; außer Förderflugzeug keine weiteren Finanzhilfen für die Junioren
    – Einzelförderung findet in den Vereinen statt
    – Bedarf an Trainerausbildung vorhanden
  • Bremen – Landestrainer N.N. –
    – Bremen hat zurzeit kein definierte Trainingsstruktur
    – D-Kader wird über die Qualifikationsergebnisse ermittelt.
  • Hamburg – Landestrainer N.N. –
    – Hamburg hat keine definierte Trainingsstruktur
    – D-Kader werden über die Qualifikationsergebnisse ermittelt
    – Einzelförderung erfolgt im Verein
  • Hessen – Landestrainer Peter Eberhardt –
    – Resonanz auf Kadertreffen ist sehr gering
    – Die zielgerichtete Förderung wird in 1-2 Vereinen durchgeführt
    – 1-2 Streckenfluglager werden im Jahr angeboten
    – Förderflugzeug wird auf Antrag zur Verfügung gestellt.
  • Mecklenburg-Vorpommern – Landestrainer N.N. –
  • Niedersachsen – Landestrainer Hartmut Schlüter –
    – Trainingswesen bereits seit den sechziger Jahren im LV integriert, derzeit ca. 25 Trainer mit gültiger A- und B- Lizenz
    – Trainernachwuchs wird durchgehend ausgebildet
    – Zwei Streckenfluglehrgänge werden jährlich angeboten – finanzielle Unterstützung der Teilnehmer – Betreuung durch jeweils bis 10 ehrenamtliche Trainer
    – Wintertreffen und Frühjahrstreffen zum Team Building
    – Jährliches D-Kader Trainingslager (10 – 15 Teilnehmer)
    – Statussymbol: D-Kaderjacke
    – Förderfokus liegt bei den Junioren
  • Nordrhein-Westfalen – Landestrainer Sebastian Hessner –
    – Trainings- und Sichtungssystematik ist im LV installiert
    – Jährliche D-Kader Trainingslager (20 – 25 Teilnehmer) mit guter finanzieller Förderung durch die Seko
    – Erfahrung mit 1:1 Betreuung – dies bisher durch zeitliche knappe Möglichkeiten bedingt erfolgreich
    – Sichtung- und Beurteilung wird über den Landestrainer koordiniert
    – Kontinuierliche Ausbildung von Nachwuchstrainern
    – Förderung ausschließlich für Junioren
  • Rheinland-Pfalz – Landestrainer Martin Theinsinger –
    – D-Kader umfasst 30 Mitglieder inkl. Kunstflug, Frauen und Hauptkonkurrenz
    – Angeboten werden Theorielehrgänge, Saisonvorbereitung, Praxisseminare,
    D/C-Kader-Trainings
    – 15 aktive Trainer – kontinuierliche Ausbildung von Nachwuchstrainern
    – Förderflugzeug wird nach Kriterienkatalog vergeben – Nutzer müssen sich um die Wartung kümmern
    – Symbolischer finanzieller Eigenanteil an den Trainingsmaßnahmen
    – Eigenes bewährtes Verbandstrainersystem neben dem bestehenden DOSB Trainer
  • Saarland – Markus Barrois –
    – Saarland hat zurzeit keine definierte Trainingsstruktur
    – D-Kader wird über die Qualifikationsergebnisse ermittelt.
    – Juniorenförderung im Verein wird durch Seko unterstützt
  • Sachsen – Landestrainer nach DOSB Richtlinien N.N. –
    – Ermittlung der D/E –Kader erfolgt jährlich nach Sächsischer Kaderrangliste
    – Kader werden über Landessportbund im Landesleistungsstützpunkt Segelflug zusammengefasst
    – jährlich werden ein Winter(Theorie)- und ein Sommertraining(fliegerisch) durchgeführt
    – Trainer z.Zt. ohne DOSB Qualifikation. Training erfolgt durch erfahren Leistungsflugpiloten
    – kein Förderflugzeug vorhanden!!
  • Sachsen-Anhalt – Landestrainer N.N. –
  • Schleswig-Holstein – Landestrainer Rainer Looft –
    – S-H hat keine definierte Trainingsstruktur
    – Ziel ein Trainer/Ansprechpartner pro Verein fast erreicht
    – D-Kader (Jun. und Sen. je 10 Piloten) werden über die Qualifikationsergebnisse ermittelt
    – Förderfokus liegt bei den Junioren, finanzielle Förderung auf Antrag
    – Einzelförderung erfolgt im Verein
    – Förderflugzeug über Förderverein für Streckensegelflug S-H
  • Thüringen – Landestrainer N.N. –

1. Einsteiger Streckenflugwoche

Ausschreibung für die 1. Einsteiger Streckenflugwoche der Länder MV BL BB im Segelflug 2018 in Perleberg

  • 1. Zweck des Lehrgangs
    1.1. Förderung des Streckensegelfluges
    1.2.  Einführung des Nachwuchses in den Leistungssegelflug
  • 2. Veranstalter / Ausrichter
    2.1.  Veranstalter: LV MV/ LV Bl/ LLVBB
    2.2.  Ausrichter: Aero-Club Perleberg e.V. Eichholzer Weg 6
            19348 Perleberg
            Felix Naumann: 015223457911 Frank Naumann: 03877 566880
            Email: info@flugplatz- perleberg.de
  • 2. Ort
         
    Flugplatz Perleberg, Frequenz 122,300

  • 3. Termine:

Freitag

27.07.2018

bis 20.00 Uhr

Anreise und Dokumentenkontrolle

Sonnabend

28.07.2018

09.00 Uhr

Eröffnungsbriefing und 1. Flugtag

Sonnabend

04.08.2018

 

letzter Flugtag

Sonnabend

04.08.2018

20.00 Uhr

Auswertung und Abschlussfeier

Sonntag

05.08.2018

 

Abreise

Pflichtveranstaltungen sind: Dokumentenkontrolle, Eröffnungsbriefing. 

  • 4. Grundlagen, Sport- und Betriebsregeln
    4.1.  Gesetzliche Bestimmungen und Verordnungen, den Lehrgang betreffen sowie die Satzung des DAeC und die SBO.
    4.2.  Code Sportif, Sektion 3, Klasse D, der FAI Ausgabe 1999, in der gültigen Fassung.
    4.3.  Diese Ausschreibung des Veranstalters und ggf. Nachträge.
    4.4.  Ausführungsbestimmungen die der Ausrichter erlässt (werden zeitgerecht nachgereicht).
    4.5.  Die Festlegungen der Leitung im Ero?ffnungsbriefing, die für die gesamten Veranstaltung gelten und die Festlegungen der Leitung im täglichen Briefing.
    4.6.  Die Veranstaltung ist n i c h t  ö f f e n t l i c h !
  • 5. Klassendefinitionen sowie Segelflugzeug und Gerät
    5.1.  Es werden keine festen Klassen eingeteilt.
    5.2.  ”Die Sorgfaltspflicht für die Verkehrssicherheit des Gerätes, für das Vorhandensein der gesetzlichen und vom Veranstalter geforderten Unterlagen und fu?r die Einhaltung der Klassenmerkmale liegt beim Teilnehmer”.
  • 6. Teilnehmer und Wertung
    6.1.  Teilnehmer müssen Mitglied im DAeC sein und einen GPL-C mit Flugzeugschleppberechtigung und /oder Windenschleppberechtigung besitzen.
    Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Piloten/innen.
    6.2.  Der meldende Segelflieger ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer.
    Bei Teilnehmern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss das Meldeformular auch vom gesetzlichen Vertreter unterzeichnet sein.
    6.3.  Die Sorgfaltspflicht für die Verkehrssicherheit des Gerätes, für das Vorhandensein der
    gesetzlichen und vom Veranstalter geforderten Unterlagen und für die Einhaltung der Klassenmerkmale liegt beim Teilnehmer.
    6.4.  Die eigene Verantwortlichkeit aller teilnehmenden Luftfahrzeugführer nach den gesetzlichen Bestimmungen bleiben durch die Sportregeln und Vorgaben der Leitung unberührt.
    6.5.  Jeder Teilnehmer ist für den gesamten Zeitraum des Lehrgangs verpflichtet, einen Helfer mitzubringen. Dieser kann nach dem Gleichheitsprinzip vom Ausrichter auch für den Startvorgang herangezogen werden.
  • 7. Dokumentation
    7.1.  Für die Dokumentation sind grundsätzlich nur IGC zugelassene GNSS-Flugschreiber zu verwenden. Als Backup – Dokumentation sind alle auslesbaren GNSS-Flugschreiber-systeme zugelassen. Bei GNSS – Dokumentation gilt die Zylinder – Umrundung gem. SWO.
    7.2.  Für jeden Sitzplatz ist ein Rettungsfallschirm mitzuführen.
  • 8. Meldungen
    8.1.  Meldebeginn: 05.02.2018
    8.2.  Meldeschluss: 27.05.2018
    8.3.  Anmeldung unter https://www.flugplatz-perleberg.de/streckenflugwoche
  • 9. Gebühren
    9.1. Meldegebühr
    9.1.1.  Die Meldegebühr je verantwortlichen Luftfahrzeugführer beträgt 100,00 Euro.
    9.1.2.  Die Meldegebühr ist auf das folgende Konto bis zum 27.05.2018 zu überweisen:
  • Aero-Club Perleberg e.V.
    IBAN: DE95 1605 0101 1211 0013 57 Sparkasse Prignitz
    BIC: WELADED1PRP

    9.2.  F-Schlepp – Gebühr
    – werden abhängig vom Schleppflugzeug und den Benzinpreisen festgelegt
    Der W – Start wird mit 7,00 € berechnet
    9.3.  Camping – Gebühr
    Die Camping – Gebühr pro Person beträgt 6,00 €/Tag

  • 10. Schriftwechsel
    10.1 Schriftwechsel, die Meldungen betreffend, ist zu führen mit:
    Aero-Club Perleberg e.V. Felix Naumann Eichho?lzer Weg 6
    19348 Perleberg E-Mail: info@flugplatz-perleberg.de
  • 11. Haftung und Rechtsweg

Der Teilnehmer/verantwortliche Luftfahrzeugführer erkärt mit der Abgabe der Meldung, daß er außer in Fällen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit auf alle Schadens-ersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter und dem Ausrichter sowie deren Organe und Erfüllungshilfen verzichtet. Dieser Verzicht gilt nicht so weit und in der Höhe, als ein Versicherer einen Anspruch anerkennt und begleicht.
Der Teilnehmer erklärt ferner für sich und seine Mannschaft, dass er die Vorschriften der Ausschreibung in allen Punkten anerkennt.
Soweit der Teilnehmer mit einem in fremden Eigentum stehenden Flugzeug am Lehrgang
teilnimmt, erklärt der Eigentümer des Flugzeuges, dass er mit der Haftungsbeschränkung für Ansprüche wegen eines Schadens an seinem Flugzeug einverstanden ist.
Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Felix Naumann, Frank Naumann Organisationsteam

Stand: 06.01.2018

– ENTHAFTUNGSERKLÄRUNG –

( Abgabe bei der Anmeldung )

Der Teilnehmer und seine Mannschaft erklären mit der Abgabe dieser Erklärung, dass sie auf alle Schadensersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter, dem Ausrichter, deren Organen und Erfüllungsgehilfen verzichten, sofern die Schäden nicht aus grobfahrlässiger Handlung oder durch Vorsatz entstanden sein sollten. Der Verzicht gilt nicht soweit und in der Höhe, als ein Versicherer einen Anspruch anerkennt und begleicht.

Der Teilnehmer und seine Mannschaft erklären ferner, dass sie die Ausschreibung und die Ausführungsbestimmungen in allen Punkten anerkennen und dass alle in den Ausfuührungsbestimmungen geforderten Unterlagen vorliegen.

Soweit der Teilnehmer mit einem in fremden Eigentum stehenden Flugzeug am Lehrgang teilnimmt, erklärt der Eigentu?mer des Flugzeuges, dass er mit der Haftungsbeschränkung für Ansprüche eines Schadens an seinem Flugzeug einverstanden ist.

Bei Minderjährigen ist die Unterschrift der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

______________________________ ( Ort und Datum )

_______________________________
( Unterschrift des Flugzeugeigentümers )

___________________________________ ( Unterschrift des Teilnehmers )

___________________________________ ( Unterschrift des gesetzl. Vertreters )

___________________________________ ( Unterschrift des 1. Helfers )

___________________________________ ( Unterschrift des 2. Helfers )

___________________________________ ( Unterschrift des 3. Helfers )

 

Neue Drohnenverordnung

Wer eine Drohne oder ein Flugmodell fliegt, braucht nach der neuen Drohnenverordnung in vielen Fällen einen Kenntnisnachweis – der DAeC hat dafür ein jetzt Online-Portal ins Leben gerufen.

Online zum Kenntnisnachweis

DAeC schaltet Portal für Steuerer von Flugmodellen und Multicoptern frei

Zahlreiche Flugmodell- und Multicopter-Steuerer müssen spätestens ab dem 1. Oktober ihre Kenntnisse nachweisen – an diesem Tag tritt die neue Drohnenverordnung in Kraft. Der Deutsche Aero Club hat jetzt ein Online-Portal geschaffen, auf dem sich Interessierte informieren und prüfen lassen können. Nach bestandener Prüfung haben sie die Möglichkeit, den Kenntnisnachweis auszudrucken.

Auf www.kenntnisnachweis-modellflug.de gibt es alles, was Betroffene brauchen, um auch künftig ihrem Sport nachgehen zu können. Unter dem Punkt „Wissensvermittlung“ finden sie Infos zu Anwendung und Navigation, Luftrecht und Luftraumordnung, Haftpflichtversicherung und Neuerungen. Wahlweise können sie sich direkt für den Kenntnisnachweis registrieren und anmelden; die Infos stehen – übersichtlich zusammengefasst – auch im Test. Wer alle Haken richtig gesetzt hat, gibt seine Daten für die Bezahlung ein, zahlt 26,75 Euro und druckt sich den Kenntnisnachweis aus: fertig.
Die neue Drohnenverordnung gilt seit April dieses Jahres. Sie regelt nicht nur den Betrieb von Multicoptern – im Volksmund „Drohnen“ genannt –, sondern auch den Betrieb sämtlicher Flugmodelle. Ins Leben gerufen wurde sie, weil mit der Popularität von Multicoptern die Gefahr von Abstürzen, Unfällen und Kollisionen wächst. Die Verordnung soll helfen, den Luftraum sicherer zu machen und sensible Bereiche, über denen nicht geflogen werden darf, zu schützen.

Den Kenntnisnachweis müssen all jene Flugmodell- und Multicopter-Piloten erbringen, die über keine Lizenz für Luftfahrzeugführer verfügen und deren Flugmodell oder Multicopter zwei Kilo oder mehr wiegt und außerhalb eines Modellfluggeländes mit Aufstiegserlaubnis fliegen soll. Nachweispflichtig ist außerdem, wer sein Flugmodell außerhalb eines solchen Geländes höher als 100 Meter fliegen will.

Infos rund um den Kenntnisnachweis und die neue Drohnenverordnung hat der Deutsche Aero Club in diesem Video zusammengefasst: http://links.daec.de/51

Ansprechpartner:
Hubertus von Samson, Generalsekretär des DAeC
Telefon: 0531 / 2354020
E-Mail: h.samson@daec.de
Hagen Eichler

Kein 100-Meter-Deckel für den Modellflug

Der beharrliche Einsatz des DAeC hat sich gelohnt: Die generelle 100-Meter-Begrenzung für den Modellflug ist Geschichte. Der Bundesrat hat am Freitag einer entsprechenden Empfehlung des Verkehrsausschusses zugestimmt. Die Höhenbegrenzung war vom Bundesverkehrsministerium im Zuge der Regulierung von Multicoptern, im Volksmund Drohnen genannt, ins Spiel gebracht worden – und hätte das Aus für bestimmte Modellflugklassen bedeutet.
 
„Wir freuen uns für alle Modellflieger in Deutschland und sind stolz und glücklich darüber, dass die Entscheidung zur Novellierung der LuftVO so ausgefallen ist“, sagt DAeC-Vizepräsident Gunter Schmidt. Die Geduld und der unermüdliche Einsatz der DAeC-Vertreter hätten sich ausgezahlt – auch wenn der Lösungsvorschlag vom Mai 2016, einen Kenntnisnachweis einzuführen, lange in der Warteschleife festgehangen hätte. „Unser zielorientierter Arbeitsstil und die  vielen Gespräche mit Entscheidungsträgern haben letztlich zum Erfolg geführt“, sagt Schmidt. „Das ist ein guter Tag für den Modellflug.“
 
Die Empfehlung des Verkehrsausschusses, der der Bundesrat nun folgt: Steuerer von Flugmodellen sollen auch auf Modellfluggeländen von Vereinen ohne Erlaubnis zum Aufstieg und außerhalb von Modellfluggeländen höher als 100 Meter fliegen dürfen – sofern sie einen besonderen Kenntnisnachweis erbringen können. Wie dieser genau aussieht, steht noch nicht fest. „Wir arbeiten aber bereits an einem Konzept. Unser Ziel ist, dass der Kenntnisnachweis für jedermann gut zu erlangen ist“, sagt Schmidt. Für den Betrieb von Multicoptern wird es eine solche Regelung nicht geben.
 
Den Vorstoß des Verkehrsministeriums, grundsätzlich eine maximale Flughöhe von 100 Metern einzuführen, hatte der Verkehrsausschuss zuvor in seiner Empfehlung als „ernstes Problem“ bezeichnet. Für bestimmte Modellflugklassen würde das einem „Quasiverbot“ gleichkommen, „auch wenn über den wenigen formell zugelassenen Modellfluggeländen Ausnahmen gelten sollen“.
 
Noch bis Januar hatte es einen solchen Vorstoß gar nicht gegeben – der über anderthalb Jahre mit DAeC und DMFV ausgehandelte Kompromiss schien unter Dach und Fach zu sein. Dann hatte das Verkehrsministerium unerwartet wieder einen 100-Meter-Deckel ins Spiel gebracht und diesen mit Interessen der Bundeswehr begründet. Der Verkehrsausschuss hatte diese Begründung Ende Februar als nicht nachvollziehbar zurückgewiesen: Die Koexistenz von Luftwaffe und Modellflug habe in vergangenen Jahren nie zu Problemen geführt.

Gunter Schmidt
DAeC-Vizepräsident

Termine 2018

Termine LV Berlin:
Die Vorstandssitzungen des DAeC Landesverbandes Berlin sind am:
11.09. und am 06.11.
Sie finden um 19:30 Uhr im Berliner Sportverein 1892 e.v. – Tennisabteilung,
Fritz-Wildung-Str. 23, 14199 Berlin-Wilmersdorf statt.

Seko-Termine:
24.05., 27.09.,18.10 und am 22.11. 19:30 Uhr im Berliner Sportverein 1892 e.v. – Tennisabteilung, Fritz-Wildung-Str. 23, 14199 Berlin-Wilmersdorf

Termine LV Brandenburg

Fluglehrerausbildungstermine in Kyritz:
1.) FI(S) Ausbildung: 28.05. – 09.06.2018 und 01.10. – 13.10.
2.) Vorbereitung, Kurzlehrgang incl. Prüfung für Befähigungsüberpfrüfung FCL.935
jeweils Fr.-So., Termine nach Vereinbarung
Als Kontakt: Eike Novatscheck, ausbildung@Luftsport-bb.de
Tel.: 0049 179 820 66 90

Lehrgänge LSCO:?
FVK-Zellewart: 08. bis 14.Oktober?
Motorwart M1 und M2: 26. bis 28. Oktober
Rettungsfallschirmwart: 16. bis 18. November
Prüfertagungen ARS-CS – Prüfertagung: 20. Oktober
RFS-CS – Prüfertagung: 29. September?
Anmeldungen sind jederzeit per E-Mail oder telefonisch zu den Bürozeiten möglich.

Termine Allgemein:
28. April bis Ende September: Ausstellung 50 Jahre Modellhubschrauber, Museum Wasserkuppe
19. Mai 12:00–18:00 Uhr: 170 Jahre Otto Lilienthal, buntes Festprogramm u.a. Traktorrundfahrten, Drachenfliegertreffen, Flohmarkt, Tombola, Ort: Lilienthal-Centrum Stölln
3. November: 77. Segelfliegertag ins Kurfürstliches Schloss in Koblenz

Termine Fallschirm:

Termine Modellflug:

Termine Motorflug:

Termine Segelflug:
2. bis 10. Juni: Schimmelcup 2018 auf dem Flugplatz in Kammermark (nahe Pritzwalk)
27. Juli bis 05. August: Einsteiger Streckenflugwoche, Flugplatz Perleberg
30. Juli bis 10. August: Deutsche Meisterschaft der Junioren, Flugplatz Grabstetten
25. bis 27. August: 20. Kleinen Segelflugzeug-Oldtimertreffen, Flugplatz Jena-Schöngleina, Anmeldung über:
www.fliegerklub-jena.de oder direkt bei manfredfritsch@t-online.de sowie
08.-10. September: Landesjugendvergleichsfliegen
21.-24. September: Bundesjugendvergleichsfliegen am Flugplatz Oppenheim-Guntersblum

 

Luftraumregelungen 2017

Der Bundesausschuss Unterer Luftraum (BAUL) vertritt die Interessen der Luftfahrer im DAeC bei Behörden, DFS, Militär und anderen Luftraumnutzern.

Im BAUL sind alle Luftsportarten vertreten. Im gemeinsamen Luftraumnutzer- Gespräch bei der DFS in Langen wurden im Herbst 2016 die Neuregelungen für den Luftraum für 2017 besprochen.

Nicht immer war es uns dabei möglich, nachteilige Änderungen zu verhindern. Im Fokus aller Änderungen steht eben immer auch die Flugsicherheit aller Luftverkehrsteilnehmer. Als markanteste Änderung, die flächendeckend in Deutschland 2017 eingeführt wird, ist zweifelsohne die TMZ mit Hörbereitschaft und „Listening Squawk“ zu nennen. Hierbei sind in allen TMZ, auf Grundlage einer dringenden Sicherheitsempfehlung, Frequenzen der Flugsicherung zu rasten, die in den neuen ICAO-Karten eingedruckt sind. Niedergeschrieben sind die Verfahren und Lufträume in der NfL 958-17. Hierbei ist auch der ebenfalls in der ICAO-Karte verzeichnete und für jede TMZ unterschiedliche Transpondercode einzustellen. Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, den Radarlotsinnen und Radarlotsen der DFS die Möglichkeit zu eröffnen, jeglichen Luftverkehr innerhalb der TMZ im Bedarfsfall ohne Zeitverzug ansprechen zu können, ohne jedoch die Funkfrequenz unnötig zu belasten. Daher ist keine aktive Aufnahme des Funkverkehrs durch Luftfahrzeugführer durchzuführen, sondern, wenn erforderlich, wird nur der Lotse/die Lotsin gezielt ein Luftfahrzeug ansprechen (über Mode S wird der Bodenstelle die Kennung angezeigt).

Da es sich bei der Regelung nicht um eine SERA-konforme Verfahrensweise handelt, ist eine generelle Anweisung durch Verordnung zwar nicht möglich, sollte aber trotzdem dringend befolgt werden, um zukünftige restriktivere Maßnahmen (z. B. TMZ mit RMZ oder „Luftraum Delta nicht CTR“) zu verhindern.

Beim Verlassen des Luftraumes ist der Transpondercode wieder auf VFR 7000 umzustellen, und die Frequenz kann wieder verlassen werden. Für die Durchführung von Flügen unter FIS (Flight Information Service) wird im Einzelfall geregelt werden, ob eine Umschaltung zum Radarsektor bei Kreuzung einer TMZ erforderlich ist oder ob die FIS-Frequenz beibehalten werden kann. Gleiches gilt dann auch für den Transpondercode. Hier ist Flexibilität im Einzelfall gefragt.

Bei Schaltung von Frequenzen sollte sich jeder Pilot und jede Pilotin auch mit der Möglichkeit der DW-Funktion (Dual Watch) auseinandersetzen. Hierbei besteht die Möglichkeit, zwei Frequenzen gleichzeitig abzuhören und zwischen den Frequenzen umzuschalten (aktiv = senden und hören/passiv = nur hören).

Nahezu alle neuen 8,33-KHz-Funkgeräte  haben diese Möglichkeit. Dieses ist sicherlich auch im Streckensegelflug eine gute Möglichkeit, „den Anschluss“ an die Mitstreiter nicht zu verlieren, wenn andere Frequenzen flugbetrieblich zu schalten sind.
Die NfL 959-17 für die gesamten Luftraumkoordinaten wurden neu gefasst, da die Herausgabe einer Neufassung wegen einer größeren Anzahl von Änderungen übersichtlicher ist. In den entsprechenden AIP-Dokumenten sind die Änderungen durch Anstriche wie gewohnt ersichtlich.

Die Segelflugsektoren wurden in Teilen wieder einmal angepasst, ebenso gab es Änderungen in den Lufträumen Charlie und Delta. Es wird dringend empfohlen, sich hierzu ausschließlich neuer Karten sowie neuer Datensätze für die Navigationsunterstützung zu bedienen.

Bei Fragen zum Luftraum bitten wir, sich zunächst immer an den jeweiligen Referenten des BAUL für den Bereich zu wenden. Die entsprechenden Namen und Erreichbarkeiten sind auf der Internetseite des DAeC veröffentlicht.
Sollte es Probleme oder Unstimmigkeiten geben, ist der Referent Luftraum in der Bundesgeschäftsstelle, Jürgen Kubicki, immer die erste zentrale Anlaufstelle.

Dieser koordiniert im Bedarfsfalle dann zentral mit den entsprechenden Behörden der Länder oder des Bundes sowie mit der DFS. Hierdurch können Informationen von weitreichender Bedeutung zielgerichtet und zeitnah allen Luftraumnutzern des DAeC zur Verfügung gestellt werden und versickern nicht irgendwo im Nirwana. Der Segelflug als tragende Säule für unseren Sport und Einstiegstor für Jugendliche in ein verantwortungsvolles und einmaliges Hobby ist mehr denn je gefragt, sich mit den Regeln und Lufträumen auseinanderzusetzen. Den Fluglehrern aller Luftsportarten kommt hier nochmals eine besondere Bedeutung zu.

Jede Luftraumverletzung und jegliche Gefährdung im Luftverkehr ist unbedingt zu vermeiden. Hierzu bedarf es guter Grundlagenausbildung und andauernder Fortbildung in den Vereinen des DAeC. Die Organisation in einem solchen starken Verband von über 100 000 Mitgliedern aller Luftsportarten ermöglicht uns die Chance, voneinander zu lernen und Kräfte für Aus- und Fortbildung zu zentralisieren und zu bündeln. Ein möglichst freier – oder zumindest wenig reglementierter Zugang zum Luftraum ist unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung unseresSportes – insbesondere auch für die Durchführung eines anspruchsvollen Strecken-segelfluges. Sichere Luftraumnutzung geht uns alle an!

Im Jahr 2016 kam es erneut zu zahlreichen Luftraumverletzungen, insbesondere von zeitlich beschränkten Sperrgebieten (Restricted Areas). Diese Lufträume waren alle ausnahmslos in NOTAMs veröffentlicht, viele auch längerfristig in den NfL. Der Einflug in solche Gebiete ist nicht nur hochgradig gefährlich (z.?B. wegen militärischer und/oder polizeilicher hochkomplexer Luftoperationen und Übungen), sondern auch strafbar. Das bedeutet, dass bei einem unerlaubten Einflug ein Strafverfahren eröffnet wird und mit hohen Geldstrafen oder auch Freiheitsstrafen geahndet werden kann. Die Straftat ist dann viele Jahre gespeichert und führt im Wiederholungsfall zu noch empfindlicheren Strafen und Folgen.
Dieses kann (und muss!) durch eine gute Flugvorbereitung, die Nutzung tagesaktueller NOTAMs (DFS AIC Portal oder VFRiNOTAM App), die Unterstützung der Flugdurchführung anhand aktueller Karten sowie begleitender und unterstützender GPS-Navigation verhindert werden. Darüber hinaus ist die Nutzung von FIS als zusätzliches Sicherheitsnetz dringend zu empfehlen -insbesondere dann, wenn solche Sperrgebiete angekündigt wurden.

Es liegt nun an uns, allen zu zeigen, dass wir umsichtig mit den uns gewährten Rechten umgehen und uns und unsere Mitmenschen durch verantwortungsvolles Fliegen schützen. Unabhängig davon, ob wir mit dem Gleitschirm, dem Hängegleiter, einem Segelflugzeug, dem UL, dem Ballon oder einem Motorflugzeug unterwegs sind – oder unseren Modellflugsport betreiben!

Mit fliegerischen Grüßen und guten Wünschen für eine sichere Flugsaison 2017,
Volker Engelmann
Vorsitzender BAUL

Windkraftanlagen

Vereine und Betreiber von Flugplätzen können unter dem folgenden Link des Landesamtes für Umwelt (LfU) Bauvorhaben für Windkraftanlagen abrufen, um bei Bedarf ihre Interessen vorzutragen.

http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de <http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de>

Es empfiehlt sich, die Seite regelmäßig abzurufen, um bei Bauvorhaben für Windkraftanlagen in der Nähe von Flugplätzen rechtzeitig innerhalb der Stellungnahmefristen Gehör zu finden. Als Argumentationshilfe stellt die Umweltabteilung des DAeC ein Gutachten zur Verfügung, welches auf die flugbetrieblichen Gefahren und notwendige Abstände hinweist: