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76. Deutscher Segelfliegertag in Hagen

Die Bundeskommission Segelflug freut sich sehr, dass erneut der kompetente und erfahrene Segelfliegertagsausrichter, der Aero Club Hagen e.?V., am Samstag, den
4. November 2017 den Segelfliegertag in der Stadthalle Hagen veranstalten wird.

Es ist schon ein wenig wie „nach Hause kommen“ wenn wir in den kommenden Monaten die Weichen für einen weiteren abwechselungsreichen, perfekt organisierten Segelfliegertag in Hagen stellen werden. Natürlich wünschen wir uns auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher aus ganz Deutschland und hoffen, dass es uns gelingt wieder für alle ein interessantes Programm zusammen zu stellen.

Trainerfortbildung:

Auch in diesem Jahr wird der Segelfliegertag als Trainerfortbildung anerkannt sein. Die Fortbildung umfasst 8 LE für A- und B-Trainer.
Bis 11.00 Uhr können die Lizenzen zur Fortbildung abgegeben werden (bitte die Info-Beschilderung am Eingang beachten). Nach Beendigung des letzten Vortrages kann die Lizenz mit einer Teilnahmebescheinigung wieder in Empfang genommen werden.

Unterkunft:

Im Mercure Hotel Hagen ist wieder ein Zimmerkontingent unter dem Stichwort „Segelfliegertag“ zu Sonderkonditionen verfügbar.
Das EZ und DZ wird pro Nacht für 77 EUR angeboten. Frühstück kostet 5 EUR pro Mahlzeit und pro Person.

Zimmerbuchungen können unter folgenden Kontakten vorgenommen werden:
MERCURE Hagen, Wasserloses Tal 4
58093 Hagen, Tel.: +49 2331 3910
E-Mail: H2922(at)arcor.de

DAeC

Termine 2017

Termine LV Berlin:
Die Vorstandssitzungen des DAeC Landesverbandes Berlin sind am:
05.09. und am 14.11.2017.
Sie finden um 19:30 Uhr im Sportlertreff „Poseidon“ statt.

Seko-Termine:
05.09., 18.10. und 14.11.2017 19:30 Uhr im Sportlertreff Poseidon, Fritz – Wildung – Straße 7a, 14199 Berlin

Termine Allgemein:
Herbst 2017, Prüferlehrgang zu spannendem Material. Prüfer der Klasse 5 können sich bei Christian Spintig für die Veranstaltung registrieren lassen. Per Mail: c.spintig@daec.de

Termine Fallschirm:
30. Juli:
Im französischen Palmiers Leistungslehrgang für jugendliche Fallschirmspringer/innen. Informationen und Bewerbungsunterlagen auf: www.daec.de/news-details/item/gemeinsam-den-absprung-schaffen/
26. bis 30. Juli: Sprungwoche in Neuhausen
27. bis 28. Juli: Kappenflugseminar, Neuhausen
12. bis 13. August: Cottbusser CFC offene Vereinsmeisterschaft im 4rer RW

Termine Modellflug:
Sonntag den 10.09.2017
Sonntag den 08.10.2017
Modellflug Klassen: Gliding Class, Open Gliding Class , Elektric Class
Wettbewerbsgelände: Segelflugplatz Finsterwalde Frankenaer Weg
Modellflug UHU Cup Sängerstadtpokal
Veranstalter: Flugmodellsportclub Finsterwalde e.V.
Günter Heppe Lessingstraße 6, 03238 Finsterwalde Tel. 03531/2259 Fax 03531709859

Termine Motorflug:
in Brandenburg
26. August:
Schwarzheide Landewettbewerb des Dt. Präzisionsflugvereins
überregional Deutschland
22. Juli: Verden Niedersachsenrallye

International
28. Juli bis 03. August:
Spitzerberg/Österreich WM Präzisionsflug
11. bis 16. September:
Castellon/Spanien WM ANR

Termine Segelflug:
04. bis 13. August: Anfängerwettbewerb im Streckensegelflug der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg als gemeinsames Streckenflugtrainingslager der 3 Landesverbände auf dem Verkehrslandeplatz in Kyritz
25. bis 27. August: 20. Kleinen Segelflugzeug-Oldtimertreffen, Flugplatz Jena-Schöngleina, Anmeldung über:
www.fliegerklub-jena.de oder direkt bei manfredfritsch@t-online.de sowie
08.-10. September: Landesjugendvergleichsfliegen in Staußberg http://www.ljvf2017-strausberg.de/
21.-24. September: Bundesjugendvergleichsfliegen am Flugplatz Oppenheim-Guntersblum

 

Luftraumregelungen 2017

Der Bundesausschuss Unterer Luftraum (BAUL) vertritt die Interessen der Luftfahrer im DAeC bei Behörden, DFS, Militär und anderen Luftraumnutzern.

Im BAUL sind alle Luftsportarten vertreten. Im gemeinsamen Luftraumnutzer- Gespräch bei der DFS in Langen wurden im Herbst 2016 die Neuregelungen für den Luftraum für 2017 besprochen.

Nicht immer war es uns dabei möglich, nachteilige Änderungen zu verhindern. Im Fokus aller Änderungen steht eben immer auch die Flugsicherheit aller Luftverkehrsteilnehmer. Als markanteste Änderung, die flächendeckend in Deutschland 2017 eingeführt wird, ist zweifelsohne die TMZ mit Hörbereitschaft und „Listening Squawk“ zu nennen. Hierbei sind in allen TMZ, auf Grundlage einer dringenden Sicherheitsempfehlung, Frequenzen der Flugsicherung zu rasten, die in den neuen ICAO-Karten eingedruckt sind. Niedergeschrieben sind die Verfahren und Lufträume in der NfL 958-17. Hierbei ist auch der ebenfalls in der ICAO-Karte verzeichnete und für jede TMZ unterschiedliche Transpondercode einzustellen. Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, den Radarlotsinnen und Radarlotsen der DFS die Möglichkeit zu eröffnen, jeglichen Luftverkehr innerhalb der TMZ im Bedarfsfall ohne Zeitverzug ansprechen zu können, ohne jedoch die Funkfrequenz unnötig zu belasten. Daher ist keine aktive Aufnahme des Funkverkehrs durch Luftfahrzeugführer durchzuführen, sondern, wenn erforderlich, wird nur der Lotse/die Lotsin gezielt ein Luftfahrzeug ansprechen (über Mode S wird der Bodenstelle die Kennung angezeigt).

Da es sich bei der Regelung nicht um eine SERA-konforme Verfahrensweise handelt, ist eine generelle Anweisung durch Verordnung zwar nicht möglich, sollte aber trotzdem dringend befolgt werden, um zukünftige restriktivere Maßnahmen (z. B. TMZ mit RMZ oder „Luftraum Delta nicht CTR“) zu verhindern.

Beim Verlassen des Luftraumes ist der Transpondercode wieder auf VFR 7000 umzustellen, und die Frequenz kann wieder verlassen werden. Für die Durchführung von Flügen unter FIS (Flight Information Service) wird im Einzelfall geregelt werden, ob eine Umschaltung zum Radarsektor bei Kreuzung einer TMZ erforderlich ist oder ob die FIS-Frequenz beibehalten werden kann. Gleiches gilt dann auch für den Transpondercode. Hier ist Flexibilität im Einzelfall gefragt.

Bei Schaltung von Frequenzen sollte sich jeder Pilot und jede Pilotin auch mit der Möglichkeit der DW-Funktion (Dual Watch) auseinandersetzen. Hierbei besteht die Möglichkeit, zwei Frequenzen gleichzeitig abzuhören und zwischen den Frequenzen umzuschalten (aktiv = senden und hören/passiv = nur hören).

Nahezu alle neuen 8,33-KHz-Funkgeräte  haben diese Möglichkeit. Dieses ist sicherlich auch im Streckensegelflug eine gute Möglichkeit, „den Anschluss“ an die Mitstreiter nicht zu verlieren, wenn andere Frequenzen flugbetrieblich zu schalten sind.
Die NfL 959-17 für die gesamten Luftraumkoordinaten wurden neu gefasst, da die Herausgabe einer Neufassung wegen einer größeren Anzahl von Änderungen übersichtlicher ist. In den entsprechenden AIP-Dokumenten sind die Änderungen durch Anstriche wie gewohnt ersichtlich.

Die Segelflugsektoren wurden in Teilen wieder einmal angepasst, ebenso gab es Änderungen in den Lufträumen Charlie und Delta. Es wird dringend empfohlen, sich hierzu ausschließlich neuer Karten sowie neuer Datensätze für die Navigationsunterstützung zu bedienen.

Bei Fragen zum Luftraum bitten wir, sich zunächst immer an den jeweiligen Referenten des BAUL für den Bereich zu wenden. Die entsprechenden Namen und Erreichbarkeiten sind auf der Internetseite des DAeC veröffentlicht.
Sollte es Probleme oder Unstimmigkeiten geben, ist der Referent Luftraum in der Bundesgeschäftsstelle, Jürgen Kubicki, immer die erste zentrale Anlaufstelle.

Dieser koordiniert im Bedarfsfalle dann zentral mit den entsprechenden Behörden der Länder oder des Bundes sowie mit der DFS. Hierdurch können Informationen von weitreichender Bedeutung zielgerichtet und zeitnah allen Luftraumnutzern des DAeC zur Verfügung gestellt werden und versickern nicht irgendwo im Nirwana. Der Segelflug als tragende Säule für unseren Sport und Einstiegstor für Jugendliche in ein verantwortungsvolles und einmaliges Hobby ist mehr denn je gefragt, sich mit den Regeln und Lufträumen auseinanderzusetzen. Den Fluglehrern aller Luftsportarten kommt hier nochmals eine besondere Bedeutung zu.

Jede Luftraumverletzung und jegliche Gefährdung im Luftverkehr ist unbedingt zu vermeiden. Hierzu bedarf es guter Grundlagenausbildung und andauernder Fortbildung in den Vereinen des DAeC. Die Organisation in einem solchen starken Verband von über 100 000 Mitgliedern aller Luftsportarten ermöglicht uns die Chance, voneinander zu lernen und Kräfte für Aus- und Fortbildung zu zentralisieren und zu bündeln. Ein möglichst freier – oder zumindest wenig reglementierter Zugang zum Luftraum ist unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung unseresSportes – insbesondere auch für die Durchführung eines anspruchsvollen Strecken-segelfluges. Sichere Luftraumnutzung geht uns alle an!

Im Jahr 2016 kam es erneut zu zahlreichen Luftraumverletzungen, insbesondere von zeitlich beschränkten Sperrgebieten (Restricted Areas). Diese Lufträume waren alle ausnahmslos in NOTAMs veröffentlicht, viele auch längerfristig in den NfL. Der Einflug in solche Gebiete ist nicht nur hochgradig gefährlich (z.?B. wegen militärischer und/oder polizeilicher hochkomplexer Luftoperationen und Übungen), sondern auch strafbar. Das bedeutet, dass bei einem unerlaubten Einflug ein Strafverfahren eröffnet wird und mit hohen Geldstrafen oder auch Freiheitsstrafen geahndet werden kann. Die Straftat ist dann viele Jahre gespeichert und führt im Wiederholungsfall zu noch empfindlicheren Strafen und Folgen.
Dieses kann (und muss!) durch eine gute Flugvorbereitung, die Nutzung tagesaktueller NOTAMs (DFS AIC Portal oder VFRiNOTAM App), die Unterstützung der Flugdurchführung anhand aktueller Karten sowie begleitender und unterstützender GPS-Navigation verhindert werden. Darüber hinaus ist die Nutzung von FIS als zusätzliches Sicherheitsnetz dringend zu empfehlen -insbesondere dann, wenn solche Sperrgebiete angekündigt wurden.

Es liegt nun an uns, allen zu zeigen, dass wir umsichtig mit den uns gewährten Rechten umgehen und uns und unsere Mitmenschen durch verantwortungsvolles Fliegen schützen. Unabhängig davon, ob wir mit dem Gleitschirm, dem Hängegleiter, einem Segelflugzeug, dem UL, dem Ballon oder einem Motorflugzeug unterwegs sind – oder unseren Modellflugsport betreiben!

Mit fliegerischen Grüßen und guten Wünschen für eine sichere Flugsaison 2017,
Volker Engelmann
Vorsitzender BAUL

Zum Tod von Theo Rack

Am vergangenen Freitag starb Theo Rack im Alter von 94 Jahren in Würzburg. Sein Name ist untrennbar mit dem Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe verknüpft. In der Zeit der Wiedervereinigung hat Theo Rack entscheidend für die Zukunftssicherung des Luftsports in den neuen Bundesländern gearbeitet.

Ein Nachruf von Rudolf Schuegraf, langjähriger ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter in verschiedenen leitenden Funktionen im DAeC.

In ehrendem Gedenken
die Mitglieder des LLVBB und des LFV Berlin

In Memoriam
Theo Rack, 12. Juni 1922 bis 17. Marz 2017

Lieber Theo,
Du hast Deinen Weg beendet und diese Welt verlassen. Die Erinnerung an Dich, Deine Art zu wirken und Deine Erfolge fur den deutschen Luftsport bleiben uns erhalten. Ich habe Dich vor 30 Jahren kennenlernen dürfen, der Zeitpunkt, zu dem ich von der Luftwaffe zum Deutschen Aero Club konvertiert bin. Du warst mein Ziehvater im DAeC als ich die ersten Jahre „DAeC und Luftsport“ lernte.

Bei einem unserer ersten Besuche beim LBA in Braunschweig haben wir uns an einem geselligen Abend unsere Lebensgeschichten erzählt, wir haben uns gegenseitig geschätzt, wir haben uns voll vertraut. Gerne denke ich an Deine vielen Aktivitäten zuruck, die Du in Deiner Dir eigenen Art angefasst und auch zum Ende gebracht hast.

Du hast mit Dr. Culmann das heutige Segelflugmuseum geschaffen, einzigartig auf der Welt, eine Attraktion auf der Wasserkuppe. Während der Zeit der Wiedervereinigung hast Du z.B. dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages und dem Innenministerium durch Deine unterschiedlichen „Überzeugungstechniken“ die Zustimmung abgerungen, den neuen Landes-verbänden, Vereinen und den Kommunen die Luftfahrzeuge und Flugplätze kostenlos zur Nutzung zu übergeben.

Unermüdlich und geleitet von Kompetenz, vertrauensvoll im menschlichen Umgang hast Du Dich für die Belange der Mitglieder unseres DAeC eingesetzt, auch alle späteren „Wehwehchen“ konnten Dich davon nicht abhalten.

Auch bei und für die Alten Adler warst Du aktiv, mit zunehmendem Alter bin auch ich dort gelandet, um mit Dir zusammenzuarbeiten. Ich habe es gerne getan, aber die Zeit vergeht und verlangt ihren Tribut von uns allen.

Lieber Theo, 30 Jahre enger Kontakt mit Dir sind nun Vergangenheit. Nicht nur ich werde Dich vermissen. Wir sind Dir dankbar und werden Dich in Erinnerung behalten.

Rudolf Schuegraf

 

Windkraftanlagen

Vereine und Betreiber von Flugplätzen können unter dem folgenden Link des Landesamtes für Umwelt (LfU) Bauvorhaben für Windkraftanlagen abrufen, um bei Bedarf ihre Interessen vorzutragen.

http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de <http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.281034.de>

Es empfiehlt sich, die Seite regelmäßig abzurufen, um bei Bauvorhaben für Windkraftanlagen in der Nähe von Flugplätzen rechtzeitig innerhalb der Stellungnahmefristen Gehör zu finden. Als Argumentationshilfe stellt die Umweltabteilung des DAeC ein Gutachten zur Verfügung, welches auf die flugbetrieblichen Gefahren und notwendige Abstände hinweist:

Das neue Flugbuch für Segelflieger übersichtlich auf zwei Seiten

Die komplexen neuen Rechtsgrundlagen zum Flugbuch sind seit Beginn dieses Jahres für alle Piloten europaweit verbindlich geworden. FCL.050 schreibt vor, dass die Form und Weise der Flugbuchführung von der Luftfahrtbehörde festgelegt wird. Um europaweit eine einheitliche Flugbuchführung zu gewährleisten, hat die EASA die sog. „Acceptable Means of Compliance“, die AMC zu FCL.050, erlassen. Diese sind nur auf Englisch verfasst und sind für alle Luftfahrtbehörden und damit mittelbar auch für uns als Piloten verbindlich. Verständlicher werden die neuen Regeln, wenn man die für den Segelflug wichtigen Punkte herausfiltert. In dem Artikel (Siehe Lilienthaler, Ausgabe 2/2015) geht es um die praktische Umsetzung der neuen Regeln in unserem fliegerischen Alltag.

Mit einem Beispiel, siehe Foto „Flugbuch“ wird alles genau erklärt.

Der Artikel steht als PDF-Dokument zur Verfügung und kann angefordert werden bei: cstammnitz@t-online.de